Die Seerosen – Claude Monets Vermächtnis, am 11.11.2018 auf Arte

Wer schon einmal in Paris war und die Orangerie in den Tuillerien besucht hat, kommt nicht umhin, Claude Monets Vermächtnis an den französischen Staat zu bewundern: In zwei großen, ovalen Sälen befinden sich übergroße Werke seiner berühmten Seerosenbilder. Es ist ein fast meditatives Erlebnis dort einzutauchen und, falls man gerade einmal so gut wie alleine in einem der Räume ist, dann kann man tatsächlich in der Schönheit der Werke versinken. Monet soll über 300 seiner zauberhaften Seerosenbilder gemalt haben. Für mich gehört ein Besuch in der Orangerie zum Must see eines jeden Paris-Aufenthaltes. Vor einiger Zeit fiel mir im ersten der beiden Säle etwas Besonderes auf. Irgendwie erschien es mir, als ob Monet im hinteren Drittel des Bildes auf der linken Seite ein Gesicht/Porträt versteckt hat (siehe Foto). Ich frage mich, ob es sich vielleicht um das Konterfei von Georges Clemenceau handelt?

Arte zeigt morgen um 16.30 eine Dokumentation, wie es zu dieser Schenkung kam und beleuchtet dabei die lebenslange und tiefe Freundschaft zwischen dem Staatsmann Georges Clemenceau und dem Impressionisten Claude Monet. Mehr unter Art & Culture on TV

Egon Schiele – Tod und Mädchen – Filmstart mit Verlosung!

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Typische Zeichnung von Egon Schiele, gesehen auf der Art Basel © starkandart.com

Am nächsten Donnerstag, 17. November 2016, ist der bundesweite Start für das Biopic „Egon Schiele – Tod und Mädchen“  über den großartigen österreichischen Maler (1890-1918). Schiele war ein Vertreter des Expressionismus und zählt neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den bedeutendsten Künstlern der Wiener Moderne.

Seine Begabung wurde durch seine Lehrer früh erkannt und entsprechend gefördert.
Eines seiner ersten Modelle war seine jüngere Schwester Gertrud, genannt Gerti. Doch wie sich zeigte, war er das Akademieleben bereits nach zwei Jahren wieder leid. Mit einigen Kommilitonen gründete er dann die Wiener Neukunstgruppe. Nach der Kontaktaufnahme Schieles zu Gustav Klimt im Jahr 1907, konnte man in seinen Werken auch Parallelen zu Klimts Stil erkennen. Dieser wurde in den folgenden Jahren einer seiner Förderer.

Der Film entführt einem in die Zeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts, mit all ihren Höhen und Tiefen, dem Ersten Weltkrieg, und den vielen Frauengeschichten, die Schieles Leben und Schaffen ausmachten, allen voran seine große Liebe Wally Neuzil, dargestellt von Valerie Pachner. Noah Saavedra verkörpert den Maler mit viel Authentizität.

Prädikat: Absolut sehenswert, nicht nur für Kunstfans. Und wer nun neugierig geworden ist, der kann Eintrittskarten gewinnen. Alamode Film hat 1 x 2 Karten zur Verfügung gestellt. Sie sind bundesweit einsetzbar.

Wer bis Sonntag, 13.11.2016, 24 Uhr, Einsendeschluss, die folgende Frage richtig beantwortet, hat die Chance auf einen lauschigen Kinoabend:

Wie heißt die Schwester von Egon Schiele, die ihm zuerst Modell stand? Kleiner Tipp: Steht im Beitrag!

Die richtige Antwort geht an: info@starketexte.deViel Glück!

Wichtig: Die Anschrift nicht vergessen! Die zehnte Einsendung gewinnt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der/die Gewinner werden umgehend benachrichtigt und die Karten per Post zugesandt.

„Meine Zeit mit Cézanne“ – im Kino

Diese Woche war ich mal wieder im Kino, um das Biopic „Meine Zeit mit Cézanne“ zu sehen. Cézanne gehört, wie die meisten Künstler jener Zeit zu meinen Favoriten. In der National Portrait Gallery in London hatte ich vor zwei Wochen u.a. auch die oben gezeigten Gemälde dieses großartigen Malers fotografiert. Kann den Besuch dort – wenn man in London ist – nur empfehlen. Der Eintritt ist übrigens frei! Doch zurück zu diesem wunderbaren Film, den ich ebenfalls wärmstens empfehlen kann. Es geht darin um die besondere Freundschaft zwischen dem Maler Paul Cézanne (1839-1906) und dem Schriftsteller Émile Zola (1840-1902), die sich beide in Kindertagen kennenlernten und die sich im Laufe ihres Lebens mit ihren Passionen, dem Malen und dem Schreiben und sich selbst stark auseinandersetzen. Beide haben ihren Platz in der Kulturgeschichte gefunden und sind daraus nicht mehr wegzudenken. Ein kleiner Vorgeschmack zum Film, nebst Trailer, gibt es hier.

Und als Tipp: Ab dem 17. November kommt ein Biopic über den österreichischen Maler Egon Schiele ins Kino!