Basquiat und Schiele – die Enfants Terrible der Kunstwelt…

Sowohl der österreichische Maler Egon Schiele (1890-1918), als auch der amerikanische Künstler Jean-Michel Basquiat (1960-88) erregten mit ihrem, oft verstörend anmutenden Oeuvre, die Gemüter ihrer Zeit. Die Fondation Louis Vuitton in Paris widmet sich derzeit (bis 14. Januar 2019) mit einer großartigen Gegenüberstellung dem Werk der beiden, viel zu jung verstorbenen Kunstgrößen.

Heute zeigt Arte eine sehenswerte Dokumentation über Jean-Michel Basquiat (1960-88), dem die Frankfurter Schirn in diesem Frühjahr die erste Basquiat-Retrospektive in Deutschland widmete (dort habe ich die gezeigten Fotos gemacht) und am Sonntag wird das Bild eines, wie Basquiat viel zu jung verstorbenen, genialen Künstlers aus Österreich gezeichnet: dem Maler Egon Schiele (1890-1918).

Jean-Michel Basqiuat war der erste afroamerikanische Künstler, der sich im überwiegend weißen amerikanischen Kunstmarkt etablieren konnte. Schon früh interessierte er sich für Kunst, war Dauergast in den Museen New Yorks und fing im Teenageralter an, seine Gedichte in den Straßen der Stadt auf Wänden zu verewigen. Gemeinsam mit seinem Freund Al Diaz nannten sie sich Samo, entstanden aus dem Spruch „The same old“, verkürzt auf Streetsprache, eben SAMe Old. Die 1980er waren seine Zeit, er machte Musik in Underground Bands, Seite an Seite mit Stars wie Debbie Harry, und begann schließlich seine Gedanken und Verse in Bildern darzustellen. Der Erfolg kam schnell und machte ihn weltweit einem breiten, kunstgierigen Publikum bekannt. Er ist bis heute einer der jüngsten Teilnehmer der documenta. Wegbegleiter und Idole waren für ihn u.a. Cy Twombly und allen voran Pop Art Ikone Andy Warhol.

Hier noch einige Impressionen der Frankfurter Retrospektive:

Der Expressionist Egon Schiele gehörte neben seinem Förderer Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den bedeutendsten Künstlern der Wiener Moderne. Am 31. Oktober jährt sich sein Todestag zum 100. Mal. Anlass für einige Museen, sich seinem Werk eingehender zu widmen. Eine der größten Sammlungen hat das Leopold Museum in Wien zu bieten. Die Sonderschau „Egon Schiele – Die Jubiläumsschau. Reloaded“, ist dort noch bis zum 10. März 2019 zu bewundern. Eine weitere große Ausstellung im Belvedere Museum, ebenfalls in Wien, zeigt ab heute „Egon Schiele – Wege einer Sammlung“ bis zum 17. Februar 2019.

Gefördert von seinem Kunstlehrer, wurde Schiele 1906, mit 16 Jahren, an der Wiener Akademie der bildenden Künste aufgenommen. 1907 begegnete er Gustav Klimt, der ab da sein Mentor und Förderer wurde. 1911 war seine erste Einzelausstellung in der Wiener Galerie Miethke zu sehen, deren Werke die Nähe zu Klimt nicht verleugnen konnten. In vielen seiner späteren Arbeiten wurden die Grenzerfahrungen zwischen Eros und Tod sehr deutlich. Sujet und Farbwahl wirken teils radikal, teils verstörend auf den Betrachter. Dennoch wer sich die Mühe macht, sich davon nicht einschüchtern zu lassen, sondern hinter die Fassade zu blicken, dem sollte es auch gelingen, in seiner Kunst die Seele des Menschen Schiele zu erkennen. Ein Blick, der sich wirklich lohnt, den was – meines Erachtens – Schiele ehrt, ist die gnadenlose und fast schmerzhafte Ehrlichkeit, mit der er seine Werke zu Papier gebracht hat.

Wer mehr über diese und weitere Sendungen bei Arte sehen will, einfach hier klicken!

 

Die Fundació Pilar und Joan Miró auf Mallorca

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Eines der Highlights meines letzten Inselaufenthaltes war ein Besuch in der Fundació Miró in Palma de Mallorca. Wer immer auf der Insel weilt, dem kann ich dieses schöne Museum nur wärmstens ans Herz legen.

Miró (Jahrgang 1893) lebte und arbeitete seit 1956 bis zu seinem Tod 1983 auf Mallorca. Dort hinterließ er ein umfangreiches Oeuvre: Skulpturen, Zeichnungen, Graphiken, Dokumente, Gemälde und sein traumhaft schönes Atelier, entworfen von Josep Lluís Sert. Wenn man es betritt, hat man das Gefühl, als ob der Künstler gleich irgendwo um die Ecke kommt. Als ich das Gebäude sah, musste ich sofort an die Fondation Maeght in St. Paul de Vence in Südfrankreich denken. Die wurde ebenfalls von Sert erbaut und liegt in einem, wirklich magisch anmutendem Wäldchen.

Der Künstler, zu dessen Pariser Zeit Förderer wie sein Landsmann Picasso zählten, gilt als einer der Urväter des Surrealismus. Arte zeigt heute um 15.30 eine umfassende Dokumentation über Joan Miró, seine Anfänge, die radikale Denkweise des erklärten Franco Gegners und Künstlers mit einem intensiven Blick auf seine Zeit auf Mallorca.

Das Museum zeigt Wechselausstellungen mit den Werken Mirós. Ein paar Impressionen meines Besuches:

Fundació Pilar und Joan Miró
Calle Joan de Saridakis, 29
07015  Palma, Mallorca

Öffnungszeiten:

Von Mai bis September:

Di. bis Sa.: 10.00 bis 19.00 Uhr

Sonn- und Feiertage: 10.00 bis 15.00 Uhr

 

Von September bis Mai:

Di. bis Sa.: 10.00 bis 18.00 Uhr

Sonn- und Feiertage: 10.00 bis 15.00 Uhr

 

Tipp:Samstags ab 15.00 Uhr ist der Eintritt frei, ebenso jeder erste Sonntag des Monats!

 

James Turrell „The Substance of light“ – Der Architekt des Lichts in Baden-Baden

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Wohl kaum ein zeitgenössischer Künstler weiß Licht so in Szene zu setzten wie der Amerikaner James Turrell. Der Mann, Jahrgang 1943, begeisterte sich früh für das Fliegen. Nicht verwunderlich also, dass er bereits mit 15 Jahren seine Pilotenlizenz erwarb. Den Himmel bezeichnet er als sein Atelier und dieser ist mit Sicherheit auch eine seiner großen Inspirationsquellen. Turrell nutzt für seine Arbeiten unterschiedliche Techniken, die dem immateriellen Licht spektakulär Gestalt und Raum verleihen. Konzeptionelles Denken, Wissenschaft und Spiritualität verschmelzen zu einer einzigartigen Kunstform. Wie kaum ein anderer bewegt er die Menschen mit seinen magischen Lichtinstallationen.

Turrell betont stets, dass seine Kunst am besten als „Perceptual Art“, also als „Kunst der Wahrnehmung“ zu bezeichnen sei. In großformatigen, atmosphärischen Installationen wird Licht scheinbar materialisiert und der Besucher dabei in Grenzbereiche der eigenen Wahrnehmung geführt. Dieses Erlebnis wird gleich zu Beginn der Ausstellung beim Betreten des Lichtraums „Apani“ (Impressionen siehe oben und unten) deutlich. Die bereits auf der Biennale 2011 in Venedig gezeigte Installation lässt den Besucher einen riesigen Raum betreten, in dem sich jegliche räumliche Kontur vermeintlich ganz in Licht und Farbe auflöst, was ein Paradoxon verursacht, denn die Aufmerksamkeit des Betrachters wendet sich nach innen – sozusagen in eine Meditation des Lichts. Das vereint die spirituelle und die flüchtige physische Welt zu einem für den Betrachter wundervollen und verzauberndem Erlebnis. Im Inneren hat man das Gefühl, dass Zeit und Raum sich auflösen, man gibt sich ganz dem Erleben der lichtdurchdrungenen Farbwelt und Stille hin.

Seine Arbeiten muss man sehen und spüren, gerade bei Werken wie „Apani“, was meiner Meinung nach alles in den Schatten stellt, der Besucher verschmilzt mit dem Raum, wird Teil des Ganzen. Vieles von Turrells Arbeit hat mit Isolation zu tun. Und wie kaum einem anderem gelingt es ihm, diese mit Licht und Farben zu füllen und einem Wohlgefühl, das den Betrachter schließlich einfängt.

Noch bis zum 28. Oktober 2018 zeigt das Museum Frieder Burda unter dem Titel „The Substance of light“ eine von James Turrell mit kuratierte Werkschau, die fünf Jahrzehnte seines Schaffens umspannt. Wie nahe diese Jahre und seine Kunst beieinanderliegen, zeigen die ersten beiden Bilder oben. Links sein schwebendes Projektionsobjekt „Raethro Green“, von 1968 und, das 50 Jahre später entstandene Werk „Accretion Desk“, 2018, das nun zur ständigen Sammlung des Museums gehört und mit seinen Farbwechseln (Impressionen unten) beeindruckt.

Turrells Nähe zur Malerei zeigt sich in einer seiner Wedgework-Installationen (siehe unten links, neben den Werken von Gerhard Richter): Zu sehen sind Projektionen, die Wände und Barrieren aus farbigem Licht entstehen lassen. Diese suggerieren räumliche Tiefe und erinnern durch die entstandenen Flächen an monochrome Farbfeldmalerei.
Außer den wunderbaren Lichtinstallationen werden auch Zeichnungen und Fotos sowie Modelle seines Lebensprojekts, dem Roden Crater in Arizona, USA, vorgestellt. Und wie immer bei den Ausstellungen im Museum Frieder Burda wird dem gezeigten Werk im Mezzanin ein korrespondierender Künstler gegenübergestellt. In diesem Fall kein Geringerer als der deutsche Maler Gerhard Richter:

Fast 75000 begeisterte Besucher haben die Ausstellung bereits gesehen und erlebt. Eine Zahl, die für sich spricht. Wer also bis 28. Oktober in der Nähe weilt, unbedingt einen Abstecher nach Baden-Baden machen und in Turrells wunderbare Lichtwelten abtauchen.

Museum Frieder Burda
Lichterthaler Allee 8b
76530 Baden-Baden

ÖFFNUNGSZEITEN

Di-So, 10-18 Uhr, feiertags (auch Mo) geöffnet 
24.12. und 31.12. geschlossen

Öffentliche Führungen: Samstags, Sonntags und an Feiertagen 11 und 15 Uhr

English Summery:

The Museum Frieder Burda in Baden-Baden, Germany, is hosting an excellent exhibition, curated with James Turrell himself up until October, 28th 2018. Called „The Substance of light“, the exhibition shows Turrells work of five decades. The first two pictures („Raethro Green“, 1968, left, and „Accretion Desk“, 2018, right) are showing that age – especially in Art – is truly nothing but a number. These installations are 50 years apart from each other and both timeless. One of the big installations is „Ganzfeld Apani“, which was also exhibited at Venice Biennale in 2011. Visitors can experience a one of a kind meditation in Color and Silence. It’s awesome to stand inside and the longer you let yourself go, barriers disappear and there is only light. Magic.

Besides sketches, photographs and Holograms, visitors find an introduction to Turrells live project: The Roden Crater in Arizona, USA. And as always at the Museum at Mezzanine a corresponding Artist is displayed. In this case German Artist Gerhard Richter. Due to my opinion the perfekt choice. So if you’re happen to be around South Germany, stop by and enjoy the magical light installations of James Turrell and get carried away.

Further information, also in English are here: Museum Frieder Burda

Kunst und Natur – Art in Nature: Benesse Art Site Naoshima, Japan

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Die Skulptur „Pumpkin“ („Kürbis“), ein Werk der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama, steht am Eingang der Benesse Art Site Naoshima © Sabine Pollmeier

Im vierten und letzten Teil der Dokumentationsreihe auf Arte geht es nach Fernost, zur Benesse Art Site Naoshima. Dieser Museumskomplex erstreckt sich über drei japanische Inseln und mehrere Dörfer. Überall ist Kunst zu bestaunen und zu erleben. Der große japanische Architekt Tadao Ando hat in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und teils auch mit den Künstlern, großartige Räume für die Kunst geschaffen. Boote ermöglichen den Transfer von einer Insel zur nächsten. Es ist ein faszinierender Museumskomplex, in dem Natur, Architektur und Kunst zu einer großartigen und ganzheitlichen Erfahrung werden. Mehr dazu unter Art & Culture on TV

The Benesse Art Site Naoshima is a very special Museum set up on three japanese islands and some villages. This Museum is featured in a documentary shown on Arte TV. There is art all over to see and to enjoy. Boats take visistors from one island to another. Famous japanese architect Tadao Ando designed the buildings in cooperation with the owner and the artists, like korean artist Lee Ufan, and set up standarts for a clean and stunning architecture in a close conversation with the artworks exhibited there. It is the fourth and last part of the documentary about rich art collectors and their museums. The documentary ist also available in English. Just click here.

Kunst und Licht – Art and Light: Das James Turrell Museum in Colomé / Argentinien und Bernard Buffet – auf Arte

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James Turrell, Apani (Ganzfeld), 2011 @ starkandart.com
James Turrell, Apani (Ganzfeld), 2011 – James Turrell Exhibition at Museum Frieder Burda, Baden-Baden 9. Juni – 28. Oktober 2018 @ starkandart.com

TV-Tipp 1:
Dem US-amerikanischen Lichtmagier James Turrell und seinem Museum in Colomé, in den argentinischen Anden, ist der dritte Teil der Reihe „Kunst im Paradies“ auf Arte gewidmet. Der Schweizer Unternehmer und Kunstsammler Donald Hess baute dort seinem Lieblingskünstler ein Kleinod, das seinesgleichen sucht. In großer Höhe und klarer Luft kommen die wunderbaren Installationen Turrells exzellent zur Geltung. Mehr unter Art & Culture on TV

The Master of Light, US-american artist, James Turrell and his wonderful Museum, located in Colomé, Argentina, will be featured in the third part of the documentary „Kunst im Paradies (Art in Paradise)“ on Arte TV. Swiss Entrepreneur and art collector Donald Hess build in the middle of the Andes a treasure which is one of a kind. Considering the Hight and the clear air the marvelous installations from Turell comes into their own. The documentary is also available with english subtitles. Just click here

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Bernard Buffet, Head of a Clown, 1955 © starkandart.com

TV-Tipp 2:
Der Tipp ist einem in Vergessenheit geratenen Künstler gewidmet, dem das Pariser Museum für Moderne Kunst vor anderthalb Jahren eine großartige Ausstellung gewidmet hatte: Bernard Buffet (1928-1999) – Der wilde Maler. Er war einer der bedeutendsten Künstler der Postmoderne und hatte mit seinem signifikanten Malstil einen großen Wiedererkennungswort. Buffet blieb seinem Stil, dem Realismus treu. Er verabscheute abstrakte Kunst. Mehr zur Dokumentation unter Art & Culture on TV!

To mark the launch of „The Wild Painter“ exhibition of Buffets work at the Musée d’Art Moderne in Paris, shown at the End of 2016 until February 2017, the film take a look at one of the most important painters of French post-war period. Caught between pop and punk, and radicalism and the desire for life: no other artist has risen and fallen quite so dramatically as Bernard Buffet (1928-1999). To watch the documentary just click here

Kunst im Paradies – Art in Paradise

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Kunst im Paradies 

Unter diesem Titel startet Arte heute eine kleine Dokumentationsreihe über besondere Museen. Diese wurden von vermögenden Kunstsammlern an ausgefallenen Orten errichtet und erfeuen sich bei den Besuchern großer Beliebheit. Den Auftakt macht das MONA – das Museum of Old and New Art, das 2011 auf der australischen Insel Tasmanien eröffnet wurde. Sein Gründer David Walsh hat sich seinen unterirdischen Kunsttempel quasi „erspielt“, denn er machte sein Vermögen u.a. mit Glücksspiel. Das MONA bietet neben einer atemberaubenden Architektur, ein buntes Sammelsurium aus aller Welt und allen Epochen. So stehen beispielsweise neben ägyptischen Sarkophagen und einer holzgeschnitzten Palasttür aus Nigeria, moderne Kunstobjekte von Erwin Wurm oder Wim Delvoye.

Unter MONA in Hobart, Australien kann man den Beitrag bis 25. Juni 2018 online abrufen.

Der zweite Teil über das Sifang-Museum in Nanjing / China, folgt nächsten Sonntag um 11.20, der dritte über das James Turrell Museum in Colomé / Argentinien, am 10. Juni um 10.45! Der vierte Teil geht nach Asien und stellt das Benesse Art Site Naoshima / Japan, vor. am 17. Juni, um 11.05

Art in Paradise

„Arte“ Television is starting today a documentary about special and really outstanding Museums all around the globe. Rich Art Collectors have invented them in different parts of the World – for their own pleasure as much as for the growing audience. Part one takes place Down Under, in Hobart, Australia. The MONA – Museum of Old and New Art has opened in 2011, by his founder David Walsh. He made his Fortune with Gambling and was lucky enough to be on the winning side. The MONA offers a broad variety of styles from various decades all around the world. Visitors will enjoy, next to a breathtaking architecture, for exxample Egyptian artefacts near modern artwork from Erwin Wurm oder Wim Delvoye.

Under MONA in Hobart, Australia you can watch the documentary up until 25th June 2018.

Part two ist dedicated to Sifang-Museum in Nanjing / China, and will be available on TV and online next Sunday at 11.20 – Part three features the magnificent James Turrell Museum in Colomé / Argentina, and will be on TV Sunday, 10. June 2018, at 10.45 – Part four: Benesse Art Site Naoshima / Japan, Sunday 17. June, at 11.05

Bruce Nauman Retrospektive in Basel


Unter dem Titel „Disapearing Acts“ zeigt das Schaulager in Basel in Kooperation mit dem MoMA, New York, seit dem 17. März 2018 eine umfangreiche Retrospektive, die den Besucher alle Facetten des US-amerikanischen Konzeptkünstlers erleben und erfahren lässt.

Nauman, Jahrgang 1941, gilt als eine der wegweisenden Figuren der zeitgenössischen Kunst. Neben dem Malen begann er früh, sich auch mit Bildhauerei, Film und Performancekunst auseinanderzusetzen. Die Ausstellung zeigt mit 170 Werken einen Überblick über 50 Schaffensjahre des Künstlers und vereint selten gezeigte Arbeiten mit bekannten Schlüsselwerken. Als Weltpremiere sind im Schaulager die beeindruckende Skulptur Leaping Foxes (2018) und das 3D-Video Contrapposto Split (2017) zu sehen. Mittels 3D-Brille taucht man in das Atelier des Künstlers ein und ist inmitten der Performance, eine grandiose Fortsetzung der 2015 / 2016 entstandenen monumentalen Videoprojektion Contrapposto Studies, i through vii, die erstmals in Europa gezeigt wird. Dem Schaulager und Kuratorin Kathy Halbreich ist es vortrefflich gelungen, der Kunst im wahrsten Sinn des Wortes Raum zu geben. Und den braucht es, um Naumans teils gewaltige Installationen und Videoperformances in entsprechendem Rahmen zu erleben.

Gleich zu Beginn der Ausstellung wird man von „Venice Fountains (2007)“ empfangen. Eine Installation die zugleich Sinnbild für das Schaffen des Künstlers ist. Über zwei Waschbecken thronen zwei Masken, Abdrücke des Künstlers, durch sie fließt in transparenten Schläuchen Wasser – Synonym für Nauman, anhand derer er konventionelle Vorstellungen vom Künstler als Genie und Quell schöpferischer Kreativität befragt und sie gleichzeitig in Frage stellt. Weiter geht es mit Zeichnungen und Wandskulpturen aus den 1960er Jahren, bis hin zu ersten Studio- und Videoarbeiten und raumgreifenden Installationen. Nauman experimentiert mit Sprache, Körper, unterschiedlichen Materialien und natürlich der immer aktuellen Auseinandersetzung mit Leben und Tod. Es ist eine wunderbare Entdeckungsreise, die einem die Gedanken- und Schaffenswelt dieses außergewöhnlichen Künstlers öffnet. Man ist gleichermaßen fasziniert und ja, auch abgestoßen. Diese Gefühlswelt begleitet einem weiter im Untergeschoss wo Neonarbeiten wie „One Hundred Live and Die (1984)“  (siehe oben links) oder die Installation „Three Heads Fountain (Juliet, Andrew, Rindel), 2005“ Besucher in ihren Bann ziehen. Wenngleich die Arbeiten surreal wirken, so ist ihnen doch allen eine Botschaft inne.

Bruce Naumans Arbeiten mit unterschiedlichsten Materialien, von Installationen, Plastiken, Zeichnungen, über Fotografien bis hin zu Neonbildern und Videoaufnahmen, beschäftigen sich vorwiegend mit Fragen der menschlichen Sinneswahrnehmung. Seine Motive sind visuell ansprechend, ob ihrer Dimension beeindruckend und wirken in ihrer Radikalität mitunter verstörend auf den Betrachter. Dennoch: die Faszination bleibt.

Da die Baseler Kunstwelt und Bruce Nauman eine besondere Verbindung haben, sind auch im Kunstmuseum einige Werke zu sehen. Im unterirdischen Übergang zum Neubau wird man gleich von einer famosen Audio-Installation empfangen und begleitet. Weitere Werke befinden sich im oberen Teil des Neubaus. 

Tipp: Wer das Schaulager besucht, der kann mit der gleichen Eintrittskarte auch eine Stippvisite im Kunstmuseum einlegen. Ein Besuch, der sich in diesem „Schatzkästchen“ allemal lohnt.

Bis zum 26. August 2018 bietet sich somit eine wunderbare Gelegenheit dem Oeuvre des vielseitigen Künstlers näherzukommen. Ab dem 21. Oktober kann man die Retrospektive dann im Museum of Modern Art (MoMA) in New York bewundern.

Schaulager Basel
Ruchfeldstraße 19
CH 4142 Münchenstein

Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr
Montag geschlossen

Feiertage (Ostern, 1. Mai, Auffahrt, Pfingsten, 1. August) 10 – 18 Uhr

Während der Art Basel (11. bis 17. Juni 2018) 
Montag bis Sonntag: 10 – 20 Uhr, Mittwoch ab 12 Uhr

 

 

 

Amedeo Modigliani in der Tate Modern, London, vom 23.11.2017 bis 2.4.2018

Die Tate Modern in London zeigt seit dem 23. November 2017 eine große Retrospektive des italienischen Malers Amedeo Modigliani (1884-1920). Schon Monate vorab hatte ich mich darauf gefreut – und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil! Die Ausstellung, kuratiert von Nancy Ireson, Simonetta Fraquelli und Annette King, ist großartig und lässt einem völlig in die Welt dieses Ausnahmetalents eintauchen.

 

Amedeo Modigliani wurde am 12. Juli 1884 in Livorno, Italien geboren. Schon früh macht sich bei ihm das zeichnerische Talent bemerkbar. Dieses vertiefte und verfeinerte er in italienischen Museen durch Studien der Künste, von der Antike bis hin zur Renaissance. Bis es ihn dann 1906, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in den damaligen Nabel der Kunstwelt, nach Paris zog, um dort neue Eindrücke, Techniken und Denkweisen zu erlernen und gewinnen. Er traf Künstler wie Pablo Picasso, Amadeo de Souza-Cardoso, Paul Cézanne, Chaïm Soutine und den Bildhauer Constantin Brâncuși, der 1909 ein Atelier neben dem von Modigliani bezog, und schloss mit einigen von ihnen enge Freundschaften.

 

In seiner Anfangszeit in Paris widmete er sich zunächst der Bildhauerei, ein Raum der Ausstellung ist daher ausschließlich seinen Büsten und Skulpturen gewidmet. Ab 1914 wandte er sich jedoch hauptsächlich der Malerei zu. Seine wunderbaren, für mich auch immer irgendwie melancholischen Porträts und Aktzeichnungen sollten ab dann Geschichte schreiben. Vor allem seine Akte: Denn Modigliani malte die Frauen so, wie die Natur sie schuf, inklusive Schambehaarung! Welch ein Skandal! Es gab zwar schon immer Aktdarstellungen, doch wurden diese stets ohne jegliche Körperbehaarung auf die Leinwand gebannt. Wie obszön die Bilder des Italieners zu jener Zeit auf den Betrachter wirken mussten – und wie wunderschön waren sie anzusehen. Wenn man vor diesen meisterhaften Gemälden steht, erkennt man erst, was für ein grandioser Künstler Modigliani war. Beim Betrachten hat man das Gefühl das, wenn man die Haut bzw. den Körper auf den Bildern berühren, diesen auch spüren könnte. Seine Farbpalette ist sehr vielschichtig und zeigt alle Nuancen an Hauttönen. Einige dieser Werke wirken fast dreidimensional, wenn man sich auf sie einlässt.

 

Gleich zu Beginn der Ausstellung taucht man zunächst in eine Art Orientierungsphase des Malers ein. Seine ersten Jahre in Paris sind unter anderem von Künstlern wie Picasso oder Cézanne beeinflusst. Bei einigen Bildern war ich erstaunt, dass sie von Modigliani waren, sie sahen aus wie Cézannes. Auch in ihrer Farbigkeit: Wie bei Cézanne dominieren in den Werken sowohl Grün- und Blautöne, auch die Anmutung der Motive ähnelt einander.

Als ich in einem Raum mit diversen Porträts stand und mich umschaute, wurde mir nach und nach bewusst, dass Modigliani eigentlich nur mit einer beschränkten Farbpalette malte: Weiß, Schwarz, Blutrot und einem ganz bestimmten Petrolblau und natürlich die Hauttöne. Doch aus diesen Farben hat er das Maximale an Nuancen herausgeholt und seine Figuren zum Leben erweckt. Auch die Ähnlichkeit mit den Porträtierten ist gleich ersichtlich. Eines seiner besonderen Kennzeichen neben den langgezogen Gesichtern, Hälsen etc., sind die „toten“ Augen in seinen Bildern. Obwohl sie nicht so wirken, ist es verwunderlich. „Wenn ich dir in die Seele blicken kann, dann male ich auch deine Augen“, soll er diesbezüglich einmal geäußert haben.

 

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges ging Modigliani, u.a. aus gesundheitlichen Gründen, nach Südfrankreich. Dort teilte er sich ein Haus mit dem Maler Chaïm Soutine. Seine Farbpalette erweiterte sich und die Farben des Midi übernahmen die Regie. In dieser Zeit entstanden wunderbare Kinderporträts und – für Modigliani eher ungewöhnlich – Landschaftsbilder (unten rechts). Insgesamt sind nur vier erhalten bzw. bekannt.

 

Zeitlebens von seiner Lungenkrankheit und später von schweren Alkoholproblemen begleitet, starb Modigliani am 24. Januar 1920 mit nur 35 Jahren in Paris. Nur zwei Tage später stürzte sich seine hochschwangere Frau und Muse Jeanne Hébuterne (oben links) in den Tod. Sie ist auf vielen der in der Ausstellung gezeigten Werke zu sehen.

Ein weiteres Highlight der umfangreichen Ausstellung wartet ziemlich am Schluss des Rundgangs: „The Ochre Atelier“. Mittels Virtual Reality kann man einen Besuch in Modiglianis letztem Studio machen. Die Karten dafür sind umsonst und werden am Eingang der Ausstellung ausgegeben. Da diese aufgrund der Besucheranzahl und der Zeiten begrenzt sind, ist es empfehlenswert, sich diese gleich zu sichern. Einen ersten Vorgeschmack bekommt man hier!

Es ist eine sehr gelungene und in ihren Themenbereichen perfekt aufgebaute Ausstellung. Wer sich vorab über den Maler und seine Akte informieren will, der kann dies bei Arte tun. Unter Art & Culture on TV findet ihr den TV-Tipp zur Dokumentation über Modigliani. Diese ist bis zum 10. März 2018 abrufbar.

Auch den Katalog zur Ausstellung (nur auf Englisch) kann ich wärmstens empfehlen.
Als Paperback kostet er £ 25.00, Hardcover £ 35.00.

TATE MODERN

Bankside
London SE1 9TG

Öffnungszeiten:

Donnerstags bis Sonntag 10.00–18.00

Freitag und Samstag 10.00–22.00

Eintritt (Erwachsene) £ 19.50 – £ 12.50 (inkl. Spende)

 

 

 

 

Der Bildhauer Constantin Brancusi

Jedes Mal, wenn ich in Paris vor dem Centre Pompidou stehe, nehme ich mir vor, endlich einmal das Atelier des rumänisch-französischen Bildhauers Constantin Brancusi (1876-1957) zu besuchen. Ich habe schon so viel von ihm gesehen und über ihn gelesen, aber dennoch bin ich nach den Ausstellungen im Beaubourg meist zu platt, um dann noch ins Atelier Brancusi zu gehen. Brancusi vermachte sein komplettes Studio dem französischen Staat. Eine genaue Rekonstruktion dessen wurde 1997 vor dem Centre Pompidou in Paris erbaut und ist heute Besuchern zugänglich.

Skulpturen - Constantin Brancusi
Constantin Brancusi, Variation der „Muse endormie“ © Artline Films

Arte zeigt morgen früh eine preisgekrönte, halbstündige Doku über den Bildhauer, die sich wirklich anzuschauen lohnt! Man erfährt viel über den Künstler und sein Oeuvre. Mehr dazu unter Art & Culture on TV

 

Picasso und die Frauen – kunsthalle messmer, Riegel – bis 12. Nov. 2017

Die kunsthalle messmer widmet sich in ihrer 25. Ausstellung einem der größten Künstler des 20. Jahrhunderts: Pablo Picasso. Über ihn als Mann mag man denken, was man will, aber als kreatives Genie hat er unumstritten Geschichte geschrieben. Schwerpunkt der Ausstellung sind die Frauen in seinem Leben. Nichts hat ihn so sehr beeinflusst und inspiriert wie das ewig Weibliche. Seine, ich nenne sie mal Gefährtinnen auf Zeit, fanden in unzähligen seiner Werke Ausdruck und zeigten ihren Einfluss auf ihn – und umgekehrt. Ob als Muse, Ehefrau oder Geliebte – jede wurde auf Leinwand gebannt oder fand als Skulptur ihren Platz in der Geschichte des Jahrhundertgenies. Einige von ihnen griffen auch selbst zum Zeichenstift und waren künstlerisch tätig. Davon sind bei Messmer einige Beispiele zu sehen.

Unter anderem Skizzen von seiner ersten langjährigen Gefährtin in Paris, Fernande Olivier, genannt „La Belle Fernande“. Beide lebten zusammen in jener Behausung im Bateau-Lavoir im Montmartre Viertel, wo neben Picasso auch andere weltberühmte Künstler wie Otto Freundlich, Kees van Dongen, Amedeo Modigliani und Juan Gris u. v. a. lebten. Olivier stand unter anderem Modell für alle Frauen des berühmten Gemäldes „Les Demoiselles d`Avignon“, entstanden 1907, das heute als Meilenstein in der Entwicklung des Kubismus und als Schlüsselwerk der Klassischen Moderne überhaupt gewertet wird. Es ist im Museum of Modern Art in New York zu bewundern.

Auch die farbenfrohen Gemälde der Malerin Françoise Gilot, Mutter seiner beiden jüngsten Kinder Paloma und Claude sind ausgestellt. Gilot war übrigens die einzige Frau, die Picasso jemals verlassen hatte. Nach zehn Jahren an der Seite des Egomanen und dem Ertragen seiner unzähligen Affären, gab sie ihm 1953 den Laufpass. Daniel-Henry Kahnweiler, Picassos Kunsthändler, hatte auch Françoise Gilot unter Vertrag, was Picasso aus Rache dazu veranlasste, Kahnweiler zu erpressen: Entweder er beendet den Vertrag mit Gilot oder Picasso beendet seine Zusammenarbeit mit Kahnweiler. Man ahnt, wozu sich der Kunsthändler entschieden hatte. Zum Glück hielt das Gilot nicht davon ab, weiterhin ihren Weg zu gehen und sich als Künstlerin zu etablieren. Heute lebt sie, inzwischen 95, in New York.

In jener Zeit, als Gilot ihn verließ, traf er in Vallauris, Südfrankreich, auf seine Muse Sylvette David, ein junges Mädchen, von dessen Anblick er sofort begeistert war und das ihn mit ihrem Stil und ihrer Schüchternheit in den Bann zog. Ihre Ponyfrisur mit dem sehr hoch angesetzten Pferdeschwanz inspirierte sogar Brigitte Bardot. Sylvette war wohl eine der wenigen Frauen, die nicht mit ihm intim waren und die ihm nur Modell saß. Picasso fertigte zahlreiche Porträts von ihr, die in einer wunderbaren Ausstellung im Jahr 2014 in der Kunsthalle Bremen zu bewundern waren. Der Einfluss Picassos bei Sylvette, die sich heute Lydia Corbett nennt, zeigt sich unverkennbar in ihren Bildern. Und zu meiner großen Freude konnte ich Sylvette David aus Anlass der Ausstellungseröffnung kennenlernen. Sie ist eine wunderbare, in sich ruhende und warmherzige Künstlerin, die heute in England lebt und erfolgreich als Malerin und Bildhauerin tätig ist.

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Eine wunderbare Begegnung – Sylvette David (r.) und ich ©starkandart.com

Die weiteren in der Ausstellung vorgestellten Frauen sind Eva Gouel, von 1911-15 seine große Liebe, die mit knapp 30 Jahren viel zu früh an TB verstarb. Diese Beziehung war auch Vorlage für einen wunderbaren Roman von Anne Girard „Madame Picasso“ (falls noch jemand Urlaubslektüre braucht). Dann natürlich seine erste Ehefrau, die russische Tänzerin Olga Khokhlova, Mitglied des Ballets Russes von Sergei Diaghilev. Aus dieser Ehe ging Sohn Paul hervor, allerdings hielt sie nur gute zehn Jahre, scheiden ließen sich die beiden allerdings nie und so waren sie bis zu Khokhlovas Tod im Jahr 1955 miteinander verheiratet.

Pablo Picasso, Gesicht (Marie Thérèse), Lithografie, 1928, Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Pablo Picasso, Gesicht (Marie Thérèse), Lithografie, 1928, Kunstmuseum Pablo Picasso Münster © starkandart.com

Der Trennungsgrund jener Ehe war die Beziehung zu Marie-Thérèse Walter, die er als blutjunges Mädchen in den Galeries Lafayette in Paris angesprochen hatte und die fortan seine heimliche Geliebte war. Mit der Heimlichkeit war es allerdings vorbei, als im Oktober 1935 die gemeinsame Tochter Maya geboren wurde. Marie-Thérèse und Picasso waren zeitlebens verbunden. Sie war die einzige Frau, die seine Haare und Zehennägel schneiden durfte. Ihre markanten Gesichtszüge sind in zahlreichen seiner Werke gut zu erkennen. Während er mit ihr liiert war, begann auch schon seine nächste Affäre mit der Fotografin und Malerin Dora Maar. Sie war es auch, die ihn mit der Kamera bei der Entstehung seines Monumentalgemäldes Guernica begleitete. Das neben „Les Demoiselles d’Avignon“ bekannteste Gemälde Picassos entstand 1937 als Reaktion auf den Luftangriff durch Italien und Deutschland auf die spanische Stadt Guernica. Es hängt heute im Museo Reina Sofia in Madrid.

Auch seine zweite und letzte Ehefrau, Jacqueline Roque, findet sich in der Ausstellung wieder. Sie war die letzten 20 Jahre, bis zu seinem Tod im April 1973 mit ihm zusammen. Wie bereits zuvor Marie-Thérèse Walter (1977), nahm sich auch Roque einige Jahre nach Picassos Tod im Jahr 1986 das Leben.

Ein weiteres und für mich sehr schönes Highlight sind die Skizzen, die Picasso von Angela Rosengart fertigte. Rosengarts Vater war Kunsthändler und mit dem Künstler gut befreundet. Und wer mal in Luzern, in der Schweiz ist, dem kann ich nur wärmstens einen Besuch in der Sammlung Rosengart ans Herz legen. Ich bekam Schnappatmung als ich die unzähligen Gemälde, Skizzen, Objekte und Fotografien, u. a. von David Douglas Duncan, dort gesehen habe. Von den wunderbaren Bildern Paul Klees, Joan Mirós, Marc Chagalls, Henri Matisse und vielen andern ganz zu schweigen.

Aber zuerst empfehle ich natürlich wärmstens den Besuch in der kunsthalle messmer bei „Picasso und den Frauen“, mit mehr als 120 Arbeiten aus bedeutenden Museen und Privatsammlungen. Sie vermittelt in einzigartiger Weise Einblicke über das künstlerische Schaffen des Malers und in die Werke der Frauen um das Jahrhundertgenie.

kunsthalle messmer
Grossherzog-Leopold-Platz 1
79359 Riegel am Kaiserstuhl
Tel.: +49 (0) 7642 920 162 0

Öffnungszeiten: Di. bis So., 10 – 18 Uhr