Die Fundació Pilar und Joan Miró auf Mallorca

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Eines der Highlights meines letzten Inselaufenthaltes war ein Besuch in der Fundació Miró in Palma de Mallorca. Wer immer auf der Insel weilt, dem kann ich dieses schöne Museum nur wärmstens ans Herz legen.

Miró (Jahrgang 1893) lebte und arbeitete seit 1956 bis zu seinem Tod 1983 auf Mallorca. Dort hinterließ er ein umfangreiches Oeuvre: Skulpturen, Zeichnungen, Graphiken, Dokumente, Gemälde und sein traumhaft schönes Atelier, entworfen von Josep Lluís Sert. Wenn man es betritt, hat man das Gefühl, als ob der Künstler gleich irgendwo um die Ecke kommt. Als ich das Gebäude sah, musste ich sofort an die Fondation Maeght in St. Paul de Vence in Südfrankreich denken. Die wurde ebenfalls von Sert erbaut und liegt in einem, wirklich magisch anmutendem Wäldchen.

Der Künstler, zu dessen Pariser Zeit Förderer wie sein Landsmann Picasso zählten, gilt als einer der Urväter des Surrealismus. Arte zeigt heute um 15.30 eine umfassende Dokumentation über Joan Miró, seine Anfänge, die radikale Denkweise des erklärten Franco Gegners und Künstlers mit einem intensiven Blick auf seine Zeit auf Mallorca.

Das Museum zeigt Wechselausstellungen mit den Werken Mirós. Ein paar Impressionen meines Besuches:

Fundació Pilar und Joan Miró
Calle Joan de Saridakis, 29
07015  Palma, Mallorca

Öffnungszeiten:

Von Mai bis September:

Di. bis Sa.: 10.00 bis 19.00 Uhr

Sonn- und Feiertage: 10.00 bis 15.00 Uhr

 

Von September bis Mai:

Di. bis Sa.: 10.00 bis 18.00 Uhr

Sonn- und Feiertage: 10.00 bis 15.00 Uhr

 

Tipp:Samstags ab 15.00 Uhr ist der Eintritt frei, ebenso jeder erste Sonntag des Monats!

 

Love, Cecil – Kinotipp mit Verlosung!

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Love, Cecil © Studio Canal GmbH

Er war ein Magier, nicht nur hinter der Kamera: Heute kommt eine großartige Dokumentation über den Ausnahmekünstler, Dandy und Jahrhundertfotograf Cecil Beaton in die deutschen Kinos. Beaton (1904 – 1980) war eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ob als Fotograf für die VOGUE oder den britischen Hof, Kostümdesigner oder Innenarchitekt: Er kannte die Reichen und Schönen und hatte sie alle vor der Kamera.

Beaton war ein kreatives Multitalent der alle verzauberte. Berühmte Frauen faszinierten ihn, er kleidete Audrey Hepburn ein, porträtierte Marilyn Monroe und zählte Greta Garbo mit zu seinem engsten Freundeskreis. Sein künstlerisches Schaffen, u.a. als Fotograf, Theaterregisseur (er bekam drei Oscars, u.a. für das Musical „Gigi“), Kostümbildner, Maler und vieles mehr, prägte Generationen und inspiriert noch heute, denn der talentierte Visionär war seiner Zeit stets weit voraus. Inspiriert von Schönheit, der Suche nach Liebe und seinem Drang etwas zu hinterlassen, hat Cecil Beaton ein wunderbares Oeuvre und glamouröses Andenken geschaffen.

Cecil Beaton © StudiocanalGmbH / Courtesy of a Private Collection
Cecil Beaton © Studio Canal GmbH / Courtesy of a Private Collection

Der Film von Regisseurin Lisa Immordino Vreeland (u. a. tolle Doku über Peggy Guggenheim, 2015) nimmt den Zuschauer mit auf eine Zeitreise in die Blütezeit des 20. Jahrhunderts. Mit deutschen Untertiteln versehen nimmt Vreeland den Zuschauer mit auf eine Zeitreise in Sachen Schönheit und Lifestyle und stellt mit umfangreichen Film- und Fotoaufnahmen eine faszinierende Collage seines ikonischen Lebenswerks zusammen. Sie beleuchtet den Mann, der sich hinter alldem verbirgt und zeigt Beaton in all seiner faszinierenden Komplexität, die Wurzeln seiner Talente, seine persönlichen Schwächen und Unsicherheiten sowie seinem Drang, mit fester Entschlossenheit in die Gesellschaft aufzusteigen – was ihm letztendlich auch gelang! Schauspielikone Rupert Everett liest anhand von Tagebucheinträgen Beatons aus dessen Leben. Einen kleinen Vorgeschmack auf den Film gibt es hier!

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Im Verlag Schirmer und Mosel wurde passend zum Filmstart die wunderbare Monographie, „The Essential Cecil Beaton“ wieder aufgelegt. Sie bietet einen umfassenden Überblick über den Zeremonienmeister der High Society und deren schillerndes Leben im letzten Jahrhundert.

Studio Canal hat die Monographie zusammen mit dem Filmplakat als Verlosungsobjekt zur Verfügung gestellt.

Wer folgende Frage richtig beantwortet und unter dem Kennwort „Love, Cecil“, bis zum 18. Juli 2018, 24 Uhr, an „info@starketexte.de“ schickt, kann vielleicht schon bald in die Welt von Cecil Beaton eintauchen.

Gewinnspielfrage:

„Für welche namhafte Modezeitschrift (kleiner Tipp: steht im Beitrag) hat Cecil Beaton gearbeitet?“

Wichtig: Die Anschrift nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der/die Gewinner/in werden umgehend benachrichtigt und die Monographie plus Poster von Studio Canal per Post zugesandt. Und, weil Datenschutz wichtig ist: Wer nicht damit einverstanden ist, dass ich die Anschrift an den Filmverleih weitergebe (von dort wird der Gewinn verschickt), bitte nicht teilnehmen! Nach Ablauf des Gewinnspiels werden sämtliche Mailadressen, die für diesen Film bei mir eingegangen sind, umgehend wieder gelöscht.

Viel Glück! 🍀

Kunst und Natur – Art in Nature: Benesse Art Site Naoshima, Japan

For English see below!

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Die Skulptur „Pumpkin“ („Kürbis“), ein Werk der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama, steht am Eingang der Benesse Art Site Naoshima © Sabine Pollmeier

Im vierten und letzten Teil der Dokumentationsreihe auf Arte geht es nach Fernost, zur Benesse Art Site Naoshima. Dieser Museumskomplex erstreckt sich über drei japanische Inseln und mehrere Dörfer. Überall ist Kunst zu bestaunen und zu erleben. Der große japanische Architekt Tadao Ando hat in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn und teils auch mit den Künstlern, großartige Räume für die Kunst geschaffen. Boote ermöglichen den Transfer von einer Insel zur nächsten. Es ist ein faszinierender Museumskomplex, in dem Natur, Architektur und Kunst zu einer großartigen und ganzheitlichen Erfahrung werden. Mehr dazu unter Art & Culture on TV

The Benesse Art Site Naoshima is a very special Museum set up on three japanese islands and some villages. This Museum is featured in a documentary shown on Arte TV. There is art all over to see and to enjoy. Boats take visistors from one island to another. Famous japanese architect Tadao Ando designed the buildings in cooperation with the owner and the artists, like korean artist Lee Ufan, and set up standarts for a clean and stunning architecture in a close conversation with the artworks exhibited there. It is the fourth and last part of the documentary about rich art collectors and their museums. The documentary ist also available in English. Just click here.

Kunst und Licht – Art and Light: Das James Turrell Museum in Colomé / Argentinien und Bernard Buffet – auf Arte

For English see below!

James Turrell, Apani (Ganzfeld), 2011 @ starkandart.com
James Turrell, Apani (Ganzfeld), 2011 – James Turrell Exhibition at Museum Frieder Burda, Baden-Baden 9. Juni – 28. Oktober 2018 @ starkandart.com

TV-Tipp 1:
Dem US-amerikanischen Lichtmagier James Turrell und seinem Museum in Colomé, in den argentinischen Anden, ist der dritte Teil der Reihe „Kunst im Paradies“ auf Arte gewidmet. Der Schweizer Unternehmer und Kunstsammler Donald Hess baute dort seinem Lieblingskünstler ein Kleinod, das seinesgleichen sucht. In großer Höhe und klarer Luft kommen die wunderbaren Installationen Turrells exzellent zur Geltung. Mehr unter Art & Culture on TV

The Master of Light, US-american artist, James Turrell and his wonderful Museum, located in Colomé, Argentina, will be featured in the third part of the documentary „Kunst im Paradies (Art in Paradise)“ on Arte TV. Swiss Entrepreneur and art collector Donald Hess build in the middle of the Andes a treasure which is one of a kind. Considering the Hight and the clear air the marvelous installations from Turell comes into their own. The documentary is also available with english subtitles. Just click here

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Bernard Buffet, Head of a Clown, 1955 © starkandart.com

TV-Tipp 2:
Der Tipp ist einem in Vergessenheit geratenen Künstler gewidmet, dem das Pariser Museum für Moderne Kunst vor anderthalb Jahren eine großartige Ausstellung gewidmet hatte: Bernard Buffet (1928-1999) – Der wilde Maler. Er war einer der bedeutendsten Künstler der Postmoderne und hatte mit seinem signifikanten Malstil einen großen Wiedererkennungswort. Buffet blieb seinem Stil, dem Realismus treu. Er verabscheute abstrakte Kunst. Mehr zur Dokumentation unter Art & Culture on TV!

To mark the launch of „The Wild Painter“ exhibition of Buffets work at the Musée d’Art Moderne in Paris, shown at the End of 2016 until February 2017, the film take a look at one of the most important painters of French post-war period. Caught between pop and punk, and radicalism and the desire for life: no other artist has risen and fallen quite so dramatically as Bernard Buffet (1928-1999). To watch the documentary just click here

Filmtipp: „Augenblicke – Gesichter einer Reise“

Mit Verlosung von 2×2 Eintrittskarten!

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Zwei Ausnahmekünstler treffen sich in einem wunderbaren Roadmovie: Die belgische Regie-Ikone und Installationskünstlerin Agnès Varda (89) und der französische Streetart-Künstler J.R. (33). Mit ihrem einzigartigen Fotomobil begeben sie sich auf eine besondere Reise, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und sie an markanten Plätzen zu verewigen. Ihre Tour d’Art führt sie von der Provence bis zur Normandie. Die dabei entstandenen, überlebensgroßen Porträts prangen an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern – Kunst für und mit den Menschen und ihren ganz persönlichen Geschichten. Nouvelle-Vague-Legende Agnès Varda, die übrigens am Mittwoch, 30. Mai, ihren 90. Geburtstag feiert und Fotograf JR verbindet nicht nur die Leidenschaft für Bilder, sie haben auch ein feines Gespür für Menschen und die Poesie des Moments und das spürt der Zuschauer in jeder Minute.

 

Der Film ist ein Glücksfall, weil er mit einer besonderen Leichtigkeit die berührenden Begegnungen einer ganz besonderen Reise festhält – genau wie die unwahrscheinliche und zarte Freundschaft, die im Verlauf zwischen den beiden Protagonisten entsteht. Manche Szenen dieses zauberhaften, Oskar nominierten Werks haben – meines Erachtens – fast meditative Züge. Ich kann nur sagen: Unbedingt sehenswert!

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Augenblicke – Gesichter einer Reise © Agnès Varda-JR-Cine-Tamaris

Wer sich selbst davon überzeugen will, der sollte unbedingt ins Kino oder folgende Frage beantworten und die richtige Lösung bis Sonntag, 03. Juni 2018, 24.00 Uhr, mit dem Stichwort „Augenblicke“ an info@starketexte.de schicken:

„Wie alt/jung wird Agnès Varda am 30. Mai 2018?“

Kleiner Tipp: Steht im Beitrag!

Weltkino hat 2 x 2 Karten zur Verfügung gestellt. Sie sind bundesweit einsetzbar.

Wichtig: Die Anschrift nicht vergessen! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der/die Gewinner werden umgehend benachrichtigt und die Karten per Post zugesandt. Und, weil Datenschutz wichtig ist: Wer nicht damit einverstanden ist, dass ich die Anschrift an den Filmverleih weitergebe (von dort werden die Kinokarten verschickt), bitte nicht teilnehmen. Nach Ablauf des Gewinnspiels werden sämtliche Mailadressen die für diesen Film bei mir eingegangen sind, umgehend wieder gelöscht.

Viel Glück! 🍀

Drei TV-Tipps fürs Wochenende: Von Georgia O’Keeffe über James Turrell bis Paul Gauguin…

Passend zur  Zeitumstellung, lohnt sich heute das Aufbleiben oder wer die Möglichkeit hat, das Aufzeichnen von drei tollen Dokumentationen. Zwei Highlights sind heute ab 23.25 auf 3Sat zu sehen, über Georgia O’Keeffe und James Turrell morgen geht es weiter mit Paul Gauguin, der ja gerade sehr im Trend ist – Biopic im Kino sowie eine große Ausstellung in Paris:  Seit dem 11. Oktober 2017 (noch bis 22. Januar 2018) ist im Grand Palais die Ausstellung „Gauguin – L’alchimiste“ zu sehen. Anlässlich dessen zeigt ARTE eine ansprechende Doku, in der das ungewöhnliche Leben des autodidaktischen Künstlers geschildert wird. In Trick- und Spielszenen taucht man in die Welt Gauguins (1848-1903) und seines ungewöhnlichen, viel zu kurzen Lebens ein. Mehr zu allen drei Sendungen unter Art & Culture on TV