Ólafur Elíasson und Paul Gauguin im TV

Ausgeschlafene Kunstfreunde können ihren Sonntagskaffee morgens vor dem Fernseher genießen! Im SWR und auf Arte gibt es am 28. August 2016, vier wunderbare Dokus in Sachen Kunst. Mehr zu Ólafur Elíasson, Christian Boros, Julia Stoschek und dem großartigen Paul Gauguin gibt’s unter Art & Culture on TV.

Kunstmuseum Basel

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Impressionen der Eingangshalle und dem Über- bzw. „Unter“gang in den Neubau © starkandart.com

Lange hatte ich gespannt auf die Wiedereröffnung des Museums gewartet. Bislang hatte ich auf der Durchreise in Basel immer nur das Hauptgebäude besucht, es aber leider nie in den Neubau geschafft. Umso neugieriger war ich auf das, was sich dort nun bietet.

Vorweg sei gesagt, dass ich schon immer ein Problem mit Monumentalarchitektur hatte. Meines Erachtens dient sie lediglich dazu, den Menschen klein zu machen im erhabenen Angesicht dessen, was um ihn herum ist – allerdings im Bereich Kunst und Kultur ein völlig falscher Ansatz – meiner Meinung nach. Bei einem Museum kann das durch die ausgestellte Kunst aufgehoben werden, wenn das Innere das Äußere überstrahlt. Und das tut es zum Glück im Kunstmuseum Basel und macht einen Besuch dort mit Sicherheit lohnenswert.

Da stand ich nun vor dem Portal, Tickets werden jetzt draussen verkauft, nicht mehr im Eingangsbereich. Als ich über den Innenhof ins Hauptgebäude kam, empfing mich – LEERE. Zuvor war links der Ticketverkauf, rechts hinten der Museumsshop und jetzt: Nichts, außer der farblosen Information. Im Inneren ist nach wie vor alles in Grau/Beige gehalten. Gut, dem war auch zuvor so, aber durch den Ticket- und Shopbereich, kam wenigstens etwas Farbe und durch die Menschen dort, Leben in den Raum. Ich weiß nicht, wie es anderen Besuchern damit geht, aber mich beschlich das Gefühl, als wäre man in einer menschenleeren Bahnhofshalle gelandet. Irgendwie kam ich mir etwas verloren vor.

Doch ich wollte die Barnett Newman-Ausstellung besuchen. Und natürlich die ständige Sammlung in der zweiten Etage, mit allen den wunderbaren Werken von Picasso, Klee, Leger, Modigliani, Mondrian, van Gogh etc. Auf dem Weg dahin begleitete mich trotz der Vorfreude erneut das Gefühl der Leere. Das riesige Treppenhaus wirkt nicht gerade einladend. Zuvor schon fühlte man sich fast erschlagen, doch großformatige Werke an den Wänden lockerten diesen Eindruck auf. Kunst hängt jetzt dort keine mehr. Das beklemmende Gefühl ist zum Glück passé sobald man die hellen und klar gestalteten Ausstellungsräume betritt.

Ich denke, so kontrovers wie Kunst beim Betrachter ankommt, so differenziert ist auch die Meinung über die Gebäude, die sie beherbergen. Was geblieben ist, dass sind auf jeden Fall die zauberhaften und hilfsbereiten Mitarbeiter und allem voran natürlich die großartige Kunst, die es dort in vielfältiger Weise zu bewundern gibt.

Mein Vorschlag fürs Treppenhaus und den Eingangsbereich: Macht die Wände bunter oder Weiß, hängt wieder Bilder und stellt Skulpturen auf und heißt die Besucher im Innenbereich mit Kunst willkommen! Warum gestaltet man diese großen und nüchternen Flächen nicht von Künstlern selbst? Kunst soll einladen, inspirieren, erlebbar sein und vor allem: Freude machen.

Doch nun zum Neubau!

Das Gebäude der Architekten Christ & Gantenbein ist in der Tat sehr beeindruckend. Kann man nicht anders sagen. Dennoch überkam mich auch hier im Innern der Eindruck, etwas erschlagen zu werden von der überdimensionalen kalten grauen Marmorwelt, die einem empfängt.

Geht man vom Hauptgebäude hinab in den Neubau, landet man zunächst in einer riesigen Halle, dem Foyer. Zum Glück belohnt einem in dieser Umgebung u.a. ein farbenfrohes, großformatiges Werk des amerikanischen Künstlers Frank Stella.

Frank Stella
Damascus Gate im Foyer des Kunstmuseums Basel I Neubau © Gina Folly

Natürlich kann man das Museum auch durch den Eingang an der Straße betreten. Was einem vielleicht das Monumentale auf den ersten Blick erspart.

Ganz anders jedoch die Ausstellungsräume: Licht und hell wird zeitgenössischen Künstlern im ersten Obergeschoss für ihre teils großformatigen Werke viel Raum gegeben. Sobald ich die magischen Bilder von meinem Lieblingsmaler, Mark Rothko und all die vielen anderen vom Twombly, Newman bis Warhol gesehen hatte, war ich dann auch wieder mit der Welt versöhnt!

Mein Fazit: Egal, wie man die Architektur der beiden Gebäude empfinden mag,
der großartigen Kunst wegen, sollte man sich einen Besuch im Kunstmuseum nicht entgehen lassen. Und so freue ich mich auch schon auf die Ausstellung „Der figurative Pollock“, die vom 2. Oktober 2016 bis zum 22. Januar 2017, im Neubau zu sehen ist.

Kunstmuseum Basel / Galerie der Gegenwart / Neubau
St. Alban-Rheinweg 60
CH-4010 Basel
Öffnungszeiten:
Di., Mi., Fr.- So. 10–18 Uhr
Do. 10–20 Uhr
Mo. geschlossen

 

 

Sculpture on the Move 1946–2016 Kunstmuseum Basel

Ellsworth Kelly; Blue Red Rocker; 1963
Ellsworth Kelly, Blue Red Rocker, 1963 (185 x 101 x 155 cm; Bemaltes Aluminium) – Collection Stedelijk Museum Amsterdam © Ellsworth Kelly

Als ich Ende Juli in meiner Heimat im Süden weilte, nutzte ich die Gelegenheit vor meinem Rückflug einen Museumsstop in Basel einzulegen. Die schöne Stadt im Dreiländereck hat viel zu bieten. Vor allem eine Menge Kunst! Ich nenne es das Goldene Dreieck, da in dieser Region wirklich großartige Museen beheimatet sind. Und ausserdem findet dort auch mein jährliches Highlight statt: Die Art Basel. Aber, ich will nicht abschweifen, kommen wir zu „Sculpture on the Move 1946–2016“ im Kunstmuseum Basel. Die von Bernhard Mendes Bürgi kuratierte Ausstellung ist noch bis zum 18. September 2016, im Neubau des Museums zu besichtigen.

Bei Skulpturen tue ich mich manchmal etwas schwer. Mitunter mag es helfen, wenn man eine Erklärung dafür bekommt, was der Erschaffer damit ausdrücken wollte, aber ich finde, Kunstwerke sollten die Kraft haben für sich zu sprechen und zu berühren. Tun sie das nicht, muss ich auch nicht länger darüber nachdenken oder auf der Suche nach einem Zugang davor verweilen – und so habe ich bis heute keinen zu Beuys und einigen seiner Kollegen gefunden. Dafür beeindrucken mich Künstler wie Max Bill, Richard Serra, Ellsworth Kelly, Alexander Calder oder einer meiner Lieblinge, Jeff Koons, mit ihrer Fantasie und der Leichtigkeit, die sie ihren Werken und den dafür verwendeten Materialien abtrotzen.

Start der Ausstellung ist im zweiten Obergeschoss. Ich hatte unten angefangen und mich nach oben durchgearbeitet. Resümierend empfehle ich tatsächlich oben zu beginnen, da man für das, was unten zu finden ist, eher die chronologischen Zusammenhänge erkennt.

Die ausgestellten Werke konzentrieren sich auf das künstlerische Medium der Skulptur vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis heute. Im oberen Bereich sind Spätwerke von Constantin Brancusi und Alberto Giacometti zu finden. Des Weiteren werden dort in einer weitmaschigen Chronologie und unter wechselnden Gesichtspunkten exemplarisch wichtige Werke der 1940er bis 1970er Jahre gezeigt. Von Alexander Calder, Hans Arp, Max Bill, Henry Moore, Louise Bourgeois, Pablo Picasso, Eduardo Chillida, David Smith, Jean Tinguely, Claes Oldenburg, Duane Hanson, John Chamberlain, Donald Judd, Carl Andre, Joseph Beuys, Mario Merz, Bruce Nauman, Eva Hesse, Richard Serra und Robert Smithson.

Im Erdgeschoss wird den Skulpturen der 1980er Jahre, wie schon im oberen Bereich in heller, lichter Umgebung, sehr viel Raum gegeben. Unter anderem sind Werke von Peter Fischli und David Weiss, Robert Gober, Charles Ray, Mike Kelley, Jeff Koons, Katharina Fritsch, Franz West zu bewundern. Die Ausstellung endet im Kunstmuseum Basel / Gegenwart mit wichtigen Exponaten der 1990er-Jahre bis heute. Zu sehen sind Skulpturen u. a. von Gabriel Orozco, Matthew Barney, Absalon, Damien Hirst, Danh Vo, Monika Sosnowska und Oscar Tuazon.

Die Sonderausstellung mit ausgewählten Werken aus dem Kunstmuseum Basel und Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen findet anlässlich der Eröffnung des erweiterten Kunstmuseums Basel statt und zeigt die dynamische Entwicklung, wie die klassische Vorstellung und Form von Skulptur in Bewegung gerät.

Und ich muss sagen, das ist durchaus gelungen. Es hat Spass gemacht, sich auf Neues einzulassen und sich über „Alt“ Bewährtes zu erfreuen. Prädikat: Empfehlenswert!

Kunstmuseum Basel, Neubau

St. Alban-Graben 20
CH-4010 Basel
Tel.: +41 61 206 62 62
Öffnungszeiten:
Di., Mi., Fr., Sa., So. 10–18 Uhr
Do. 10–20 Uhr
Mo. geschlossen

 

 

 

 

 

Hommage à Jacqueline Picasso

IMG_8327Jacqueline und Pablo Picasso in La Californie – Foto nicht datiert. Ausstellung im Centre Pompidou, Paris © starkandart.com

Im Centre Pompidou in Paris, ist noch bis zum 05. September 2016, eine kleine feine Ausstellung mit Fotografien und Gemälden zu Jacqueline und Pablo Picasso zu sehen! Jacqueline, auch bekannt unter ihrem Mädchennamen Jacqueline Roque, war die letzte Frau des Jahrhundertgenies. Kennengelernt hatten sie sich 1953 in einem Töpferladen in Vallauris, dem Jahr, indem er von Françoise Gilot, der Mutter seiner Kinder Claude und Paloma,verlassen wurde. Picasso war damals bereits 72 Jahre alt, Jacqueline gerade 27. Zunächst saß sie ihm Modell, dann wurde sie die Frau, die sich bis zur kompletten Selbstaufgabe dem Mann, den sie liebte, widmete. Die beiden waren von 1961-1973 miteinander verheiratet. Nach seinem Tod, widmete sie ihr Leben seinem Vermächtnis. Ihr wohl größter Verdienst ist die mit viel Energie betriebene Errichtung des Picasso-Museums, das 1985 in Paris, im Hôtel Salé, im Marais, eröffnet wurde. Im gleichen Jahr, am 15. Oktober, setzte sie ihrem Leben ein Ende.

Die Ausstellung befindet sich im Bereich der Zeitgenössischen Kunst.

Centre Pompidou, Paris 
Öffnungszeiten: Täglich von 11.00 bis 22.00
Donnerstags bis 23.00 

Until September 5th, the Centre Pompidou in Paris is hosting a tiny but exquisite exhibition to honor Picassos wife, Jacqueline Roque. Besides paintings, visitors can also have a peek of their life on various photographs. Their relationship begann in 1953 in a pottery shop in Vallauris, South France. Picasso was already 72, she only 27 years old. That year Françoise Gilot, the mother of his children Claude and Paloma had left him. As most of the women in the artists life, Jacqueline became first his muse and eventually in 1961 his wife. She devoted her life completely to one of the most genius artists of the century. They were married from 1961 until Picassos death in 1973. After his death she took care of his legacy and enforced the installation of a Picasso-Museum at Hôtel Salé, in the Marais quarter in Paris. It was opened in 1985. That same year, on October 15th, she commited suicide.

The exhibition is set up in the Contemporary Art Section.

Centre Pompidou, Paris
Opening hours: Daily from 11 a.m. to 10 pm
Thursdays until 11 pm

Kunst für Jedermann?! – Die Meisterfälscher von Neukölln und Hieronymus Bosch – auf ARTE

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Eugen Posin bei der Arbeit © Bildersturm Filmproduktion. Foto: rbb

Ob Van Gogh, Michelangelo, Rembrandt, Gauguin, Franz Marc, Monet, Picasso oder wer auch immer in der Kunstwelt einen Namen hat – ihre Werke werden auf Kundenwunsch in Berlin-Neukölln meisterhaft kopiert. Wer sich keine Originale leisten kann oder will, der findet im Kunstsalon Posin vielleicht eine Alternative zum geliebten Gemälde. Die Brüder Eugen, Michael und Semjon Posin, drei brillante Künstler, haben in den 70er Jahren an der Kunstakademie in Leningrad Malerei studiert. Mehr unter Art & Culture on TV 

Wer auf die Malerei der Renaissance steht, der begeistert sich sicher für die Doku über Hieronymus Bosch. Mehr dazu unter  Art & Culture on TVForscher versuchen mithilfe modernster Technik, das Geheimnis des Meisters zu ergründen. Dafür haben sie weltweit eine Art Autopsie mit den 25 noch existierenden Werken Boschs durchgeführt.

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„Der Garten der Lüste, Hieronymus Bosch.“– Museo Nacional del Prado, Madrid © Pieter van Huste Film. Foto: ZDF

Nan Goldin und Max Liebermann auf Arte

Auch dieses Wochenende gibt es wieder – leider zu nachtschlafender Zeit – zwei tolle Dokumentationen in Sachen Kunst auf Arte. Zum einen über die amerikanische Fotografin Nan Goldin und im Anschluss über eines meiner Lieblingsthemen, den Impressionismus, genauer gesagt, den deutschen Maler Max  Liebermann. Mehr dazu unter Art & Culture on TV!

Cy Twombly im Museum Frieder Burda

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Cy Twombly: cat. 127 à 143 Lemons (Gaète), 1998-2008 © starkandart.com

Klein, aber fein sind vom 11. Juni – 09. Oktober 2016, im Untergeschoss des Museums 35 ausgewählte Fotografien der Jahre 1944-2006, des amerikanischen Künstlers zu sehen.

Ich liebe den mitunter sehr poetischen Stil von Cy Twombly (1928-2011). Nicht nur in seinen Gemälden, auch in seinen Fotografien kommt eine sensible und berührende Bildsprache zum Ausdruck. Schon in seiner Studienzeit am Black Mountain College beschäftigte er sich mit Fotografie. Aber erst ab den 1980er Jahren zeigt er diese Arbeiten öffentlich. Sie stellen vornehmlich Dinge und Situationen aus dessen Alltagsleben dar: sein Atelier, Blumen, Landschaften und Skulpturen. Die eingefangenen Momente, die Farben und das Licht verraten den Blick des Künstlers für die Harmonie des Einfachen, die Poesie des Augenblicks. Fast Gemälden gleich, zeichnet mit der Kamera nicht die reine Wiedergabe des Gegenstands, sondern vielmehr ein zartes Zusammenspiel von Licht, Form und Farben. Damit verzaubern die zeitlos wirkenden Fotografien und zeigen die unverwechselbare Stimmung des Aufnahmeorts. Seit 1957 lebte Cy Twombly vornehmlich in Italien. Ein Vergleich zwischen den in Amerika und Italien entstandenen Fotografien macht deutlich, wie sehr das mediterrane Licht, die italienische Kultur und Geschichte sein Arbeiten geprägt haben. Twombly gelingt es, seine eigene, subjektive Wahrnehmung bestimmter Situationen im Bild festzuhalten und damit für alle sichtbar zu machen.

Wer also sowieso gerade im Museum Frieder Burda ist und sich die wunderbare Katharina Grosse Ausstellung anschaut, dem kann kann ich diesen kleinen Einblick in die Welt des großen Cy Twombly nur wärmstens ans Herz legen.

Vom 11. Juni – 09. Oktober 2016 im Untergeschoss des Museums zu finden!

Museum Frieder Burda
Lichtentaler Allee 8b
76530 Baden-Baden

Öffnungszeiten:
Di-So, 10-18 Uhr, feiertags (auch Mo) geöffnet, 24.12. und 31.12. geschlossen

 

Eine Meditation in Farbe: Katharina Grosse im Museum Frieder Burda

Katharina Grosse (Jahrgang 61) gehört zu den wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen ihrer Generation. Geboren in Freiburg, lebt und arbeitet sie heute in Berlin. Das Museum Frieder Burda in Baden-Baden, widmet ihren Werken die diesjährige Sommerausstellung. Wie ich finde, ist den Kuratoren damit eine wunderbare Symbiose vor allem im Kontext mit der Architektur des Museums gelungen. Die Bilder haben Platz zum Wirken und beeindrucken. Mit ihren Farben, ihrer Tiefe und der Größe. Mehr im Bereich Exhibitions

Museum Frieder Burda, Baden-Baden

Wenn ich so aus dem Fenster schaue, dann traue ich mich kaum das „Herbstwetter“ (Regen, dunkel) mit dem heutigen Datum zu assoziieren: Es ist tatsächlich der 03. August 2016! Um etwas Licht ins Dunkel dieses Tages zu bringen reise ich eine Woche zurück. Ich war mit einer Freundin in Baden-Baden (bei strahlendem Sommerwetter und Temperaturen über 30 Grad!), um dort endlich das Museum Frieder Burda zu besuchen.

Außerdem war ich neugierig auf Katharina Grosse und ihre Farbwelten.

Das Museum liegt in einer Parkanlage, was schon mal eine leicht meditative Stimmung vermittelt. Entworfen vom amerikanischen Architekten Richard Meier strahlt der Bau eine wunderbare Ruhe aus, erst recht, wenn man drin ist. Klares Weiß, dunkle Holzböden, Weite und Offenheit ermöglichen ein Eintauchen in eine besondere Welt, abgeschottet von allem. Dazu fällt mir mein Lieblingszitat von Pablo Picasso ein: „Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele“ – bei diesem Museum und der dort gezeigten Kunst trifft das absolut zu!

Aktuell sind dort Ausstellungen der deutschen Künstlerin Katharina Grosse sowie im Untergeschoss Zeichnungen von Cy Twombly zu sehen. Beide bis jeweils 09. Oktober 2016.

Museum Frieder Burda
Lichtentaler Allee 8b
76530 Baden-Baden

ÖFFNUNGSZEITEN:

Di-So, 10-18 Uhr,
feiertags (auch Mo) geöffnet 
24.12. und 31.12. geschlossen

Öffentliche Führungen: Mi 16 Uhr, Sa, So und Feiertage 11 und 15 Uhr